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Was macht Erfolg aus und kann jeder eigentlich erfolgreich sein?

 Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule I in der Fachrichtung Gesundheit und Ernährung im Rahmen des Bundeswettbewerb für Fremdsprachen – ein Talentförderprojekt von Bildung & Begabung, dem Talentförderzentrum des Bundes und der Länder.

In der Kategorie TEAM Beruf reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Leben, bestimmten was Erfolg für sie bedeutet und formulierten daraus Erfolgsgeschichten in der englischen Sprache. Die Motivation für die Teilnahme am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen bestand nicht nur aus der Auseinandersetzung mit der englischen Sprache:

„Wir nehmen an einem Englischwettbewerb teil, denn wir sind beide nicht die besten in Englisch und wollten anderen aber zeigen, dass man alles hinbekommt, wenn man es möchte und wenn man sich Zeit dafür nimmt.“

sondern auch darin, Mut für und Forderungen an unsere Gesellschaft auszusprechen:

„Ich nehme an diesen Wettbewerb teil, weil ich Menschen ermutigen möchte nicht aufzugeben, wenn sie gemobbt werden oder auch gemobbt wurden. Aber auch weil ich die Menschen, die es überhaupt erst dazu kommen lassen, dass ein Mensch darunter leidet, animieren möchte damit aufzuhören. Ich hoffe, dass einigen Menschen mit meiner Geschichte die Augen geöffnet werden.“

Die Erfolgsgeschichten wurden auf der Website des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen veröffentlicht und mit einer Urkunde über die Teilnahme am Bundeswettbewerb ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/


 

Auch in diesem Jahr hatten sich 19 SuS aus der kaufmännischen Abteilung unserer Schule für das begehrte 3-wöchige Erasmus+ Auslandspraktikum qualifiziert. Da England als Ziel nach dem Brexit Austritt nicht mehr opportun war, hatten wir rechtzeitig nach einer Alternative Ausschau gehalten und so fand das Praktikum in Dublin statt.

Am 9.02. waren alle SuS bereit und gespannt auf ihre Betriebe und Gastfamilien und für einige sollte es sogar der erste Flug ihres Lebens werden. Doch das Wetter spielte nicht mit. Der Flug wurde kurzfristig abgesagt. Was für eine Enttäuschung!

Mit zwei Tagen Verspätung konnte die Reise dann,  dank der hervorragenden Organisation unserer Partnerorganisation Kulturlife  und der Flexibilität der SuS, doch noch beginnen.  Am 11.02. verabschiedete ich alle SuS am Airport Hamburg. Der Flug sollte lang werden, denn in London war eine fünfstündige Zwischenlandung geplant.

Am 12.2. , nach einer sehr kurzen Nacht, traten die SuS ihr Praktikum, im Anschluss an eine Einführung durch die irische Partnerorganisation, in den ausgewählten Betrieben an: Versicherung, Groß-Bäckerei, IT-Firmen, Sprachschulen, Logistikfirmen, Immobilienfirmen, kleinere Start-Ups im Dienstleistungsbereich – die Bandbreite hätte breiter nicht sein können.

Doch alle SuS waren mit ihrer Platzierung und den Aufgaben zufrieden. Auch bei der Auswahl der Gastfamilien hatte die Organisation in Dublin wohl ein gutes Händchen – alle waren zufrieden bis begeistert von der Gastfreundschaft und Offenheit der Iren.

Die Begeisterung hielt auch in der zweiten Woche an. Meine Kollegin, Frau Dr. Sadowsky, und ich konnten uns davon bei unserem 6-tägigen Aufenthalt ab dem 17.2.2020 überzeugen.

In dieser Woche standen für uns ein Treffen mit den zuständigen Mitarbeitern der irischen Partnerorganisation und Besuche bei allen19 Betrieben an.  Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und z.T. Fahrzeiten von 90 min. pro Stecke plus Fußweg, bei strömendem Regen, Sturm und Kälte war das schon sehr ambitioniert. Aber unserem Enthusiasmus tat es keinen Abbruch und die positiven bis überschäumenden Rückmeldungen in den Betrieben bezüglich Arbeitseinsatz und Leistung unserer SuS entschädigten dafür. Kleinere Unstimmigkeiten bezüglich des Niveaus der Aufgaben  konnten in den Betrieben von uns  direkt oder nach Rücksprache mit der Partnerorganisation zur Zufriedenheit aller geklärt werden. 

Doch der Erasmus+ Auslandsaufenthalt dient ja nicht nur dem Kennenlernen anderer Arbeitswelten, sondern auch dem kulturellen Austausch. Dublin hat diesbezüglich sehr viel zu bieten, was von den SuS auch ausgiebig wahrgenommen wurde.

Bei unserem Treffen mit allen SuS in einem Pub konnten wir feststellen wie begeistert und vielfältig die SuS die Angebote schon genutzt hatten und Ausflüge (Wanderungen an den Klippen, Galway) sowie Besichtigungen (Trinity College, die berühmte Bücherei, Whisky Destillerie, Bierbrauerei) bereits geplant hatten. Fast schon Pflicht ist das Eintauchen in die berühmte Pub-Szene Dublins.

Wunderbar ist die internationale, freundliche Atmosphäre in den unzähligen Pubs, in denen fast überall täglich Livemusik und Tap Dance geboten wird. Die Preise von ca. 7,50€ pro Bier verhindern einen zu hohen Promillegrad, sodass alle mit klarem Kopf am nächsten Tag zur Arbeit kommen konnten.

Der Rückflug war ein weiteres Abenteuer. Während Frau Dr. Sadowsky und ich, am 22.02. nach einem sehr wackeligen Flug und einem dem starken Sturm geschuldeten  Durchstarten, mit einstündiger Verspätung am Hamburger Flughafen landeten, mussten auch die Schülerinnen und Schüler wegen des Sturmtiefs auf ihren geplanten Rückflug erst mal verzichten. Nach einer Nacht im Hotel ging es dann aber am Sonntag, nach stundenlangem Warten am Airport, auch für sie sicher nach Hause.

Ja, Reisen ist  und bleibt ein Abenteuer. Ein Erasmus+ Praktikum bietet beruflich und privat viele neue Erkenntnisse, viel zu erleben und zu entdecken. Es schult die Selbständigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein - Dinge, die das Internet nie wird ersetzen können.

Aus diesem Grund hoffen wir, dass die Corona Krise  und ihre Folgen überwunden werden und nicht nur wirtschaftliche und kulturelle Scherbenhaufen hinterlassen. Ich persönlich hoffe auf eine ausreichende staatliche Unterstützung für die vielen Kleinkünstler, Pubs, und Sprachschulen, die besonders von den momentanen Reiseverboten und Schließungen betroffen sind.

Wir planen optimistisch schon das nächste Erasmus+ Praktikum in Dublin vom 31.1. - 20.2.2021.

Wir danken den Betrieben für die Freistellung und Unterstützung unserer SuS, den SuS für ihr meist vorbildliches Verhalten und den Partnerorganisationen in Kiel und Dublin für ihre Flexibilität und gute Zusammenarbeit.

Wir hoffen auf eine positive Zeit nach Corona, in der Reisen wieder erlaubt und gewünscht sind und auf natürlich auf viele Bewerbungen von ambitionierten SuS!

Karin Klocke


 

 Wie verständigt man sich ohne die verbale Sprache? Z. B. „Ich suche eine Hose für eine Hochzeit“? Das ist gar nicht so einfach! Wie mache ich meinem Gegenüber klar, dass ich bei ihm Hosenträger oder ein Abendkleid kaufen möchte? Diese und ähnliche Übungen haben wir als Vorbereitung auf unseren Ausflug zum „Dialog im Stillen“ in Hamburg durchgeführt.

Mit etwas Übung und Achtsamkeit auf die Körpersprache des Anderen klappt es schon ganz gut.

Uns wurde bewusst, dass sich die Art der Kommunikation zwar ändert, wir uns aber auch gut auf diese nonverbale Kommunikation einstellen können. Als Auszubildende zum Verkäufer/ zur Verkäuferin bzw. zur Kauffrau/ zum Kaufmann im Einzelhandel haben wir immer wieder verschiedene Kunden mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Die Bedeutung der Körpersprache spielt dabei auch bei Kunden, mit denen wir verbal kommunizieren können, eine große Rolle.

Im „Dialog im Stillen“ wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe wurde durch einen gehörlosen Guide durch die Ausstellung geführt.
Wir durften in dessen Lebenswirklichkeit eintauchen und haben mit unseren Händen, Gesicht und der Körperhaltung experimentiert und uns so sehr gut unterhalten.

Fazit: Missverständnisse, Unwissenheit und Scheu haben bei uns keinen Raum. Kommunikation ist lebendig und ohne die verbale Sprache ist man auf keinen Fall „stumm“!

Ein gelungener Ausflug in eine bislang unbekannte „Welt“!

Die EHA 19-1 mit den Lehrern Sylvio Gorkenant und Meike Wilkens.


 

Die Skireise, welche sich anfühlte wie ein Urlaub mit Freunden, ging dieses Jahr wieder nach Meransen in Südtirol. Das Skigebiet Glitschberg-Jochtal bietet Herausforderungen für Anfänger & Fortgeschrittene, so dass alle auf ihre Kosten kamen. Je nach Können und Selbsteinschätzung wurden 3 Gruppen gebildet, die im Laufe der Woche angepasst wurden. Mittags trafen wir uns gemeinsam auf der Panoramahütte und hatten einen tollen Blick ins Skigebiet. Hier hatten wir die schwierige Wahl zwischen Kaiserschmarrn, warmem Apfelstrudel, Germknödel, Pizza und Pasta J  und konnten uns mit den Anderen über die Ereignisse des Vormittages austauschen. Gut gestärkt ging es dann wieder auf die Piste! Abends gab es leckere Hausmannskost von Helene und ihrer Familie. Anschließend durfte sich jedes Zimmer ein Abendprogramm überlegen (von Mario Kart über Scharade zum Chaosspiel war alles dabei – auch die Lehrkräfte haben alles gegeben!), wodurch der Zusammenhalt unserer Gruppe gestärkt wurde und neue Freundschaften entstanden.

Wer einmal mit war, den zieht es immer wieder in die Berge!
Vielen Dank für die tolle Woche, es hat Spaß gemacht!

Freya Jürgens und Sandra Osoling


 

3 unvergessliche Wochen Praktikum in einer englischen Kita!

Am 16.06.2019 begann mein drei wöchiges Auslandspraktikum in Torquay, England.  Zuerst hatte ich Bedenken, da ich normalerweise nicht der Typ Mensch bin, der sich gerne auf neue unbekannte Situationen einlässt. Außerdem bin ich bis jetzt noch nicht sehr oft verreist, geschweige denn geflogen.

Hier geht es zum gesamten Artikel:


 

 Auch im letzten Schuljahr nahmen wieder 21 Schüler und Schülerinnen unserer Schule die Chance wahr für eine Woche in Eastbourne, Süd-England einen Business English Kurs zu besuchen.

Am 16.6.2019 traf sich die gutgelaunte, motivierte Gruppe mit den begleitenden Lehrkräften Frau Dr. Sadowsky und Frau Klocke am Flughafen Hamburg.  Mit der üblichen Verspätung von einer Stunde ging es dann los. Schnell war die Verspätung aber vergessen, denn England empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und  nach dem einstündigen  Bustransfer wurden alle von ihren Gasteltern und einer Repräsentantin des Colleges herzlich begrüßt.

Montag morgen am College wurden dann alle ihren jeweiligen Klassen mit den seit Jahren bewährten und beliebten Lehrern zugeordnet, nachdem zufrieden festgestellt worden war, dass sich alle Schüler/innen in ihren Gastfamilien, wo sie immer zu zweit untergebracht waren, sehr wohl fühlten.

Der Montag ist immer der anstrengendste Tag der Woche. Alles ist neu, man muss stundenlang nur Englisch sprechen und im Anschluss an den Unterricht geht es dann, nach dem Lunch in der Collegekantine, gleich auf den ersten spannenden Ausflug in die Umgebung.  Wieder hatten wir Glück. Strahlende Sonne, fröhliche Busfahrer und ein filmreifes Englandpanorama: Das historisches Dorf Alfriston, die Kalkfelsen Seven Sisters, Beachy Head und eine Fahrt entlang der Küste in Eastbourne faszinierten alle.

Bei so viel Zufriedenheit verging die Woche wie im Flug.

Vormittags studieren, nachmittags Kultur (u.a. Mittwoch Besuch des Pavillon in Brighton) und Freizeit. Ja, auch der Besuch des Shoppingcenters und der Pubs gehören mit zum kulturellen Erobern eines fremden Landes.

Am Freitag gab es dann für alle Teilnehmer die verdiente Urkunde und ein verstärktes Lob von den Lehrern, die wieder einmal begeistert waren von den Fähigkeiten und dem Einsatz unserer Schüler/innen. Auch die Teilnehmer hielten sich mit ihrem Dank an die Lehrer und für das interessante Curriculum nicht zurück.

Der Samstag war dann das letzte Highlight der Studienfahrt. Um 8 Uhr fuhren wir mit dem Zug gemeinsam nach London, wo nach einem fakultativen Rundgang zu den typischen Sehenswürdigkeiten Londons, jedem die Stadt zum eigenen Erkunden offenstand.

Begeistert. um viele Pfund ärmer und total erschöpft ging es dann um 19h zurück.

Am Sonntag war der Abschied von den Gasteltern , –geschwistern und Hunden wie so oft sehr emotionsbeladen. Eine Woche Teil des Lebens einer anderen Familie zu sein, kann schon sehr verbinden und schafft auch mal Freundschaften fürs Leben.

Am Flughafen Gatwick zeigte sich dann noch einmal der Erfolg dieses langjährigen Programms: einige Schüler/innen wollten sich gleich für das nächste Jahr wieder anmelden.

In der Hoffnung, das der Brexit (geregelt oder nicht) uns diese Studienreise auch nächstes Jahr wieder organisieren und durchführen lässt , hoffen Frau Dr. Sadowsky und ich auf viele engagierte, interessierte Teilnehmer und die Unterstützung durch die ausbildenden Betriebe.

 

 

Bericht von Karin Klocke

images/Bilder_zu_Beitraegen/2019-2020/REN_18-1_Gericht.jpg Die Klasse REN 18-1 besuchte das Strafjustizgebäude in Hamburg um das erlernte Wissen in der Praxis zu erleben. Zum Betreten des Gebäudes betreten, mussten alle zunächst durch eine Sicherheitskontrolle, die der am Flughafen ähnelt. Nach einer kurzen Führung durch das historische Gebäude wurde zwei öffentliche Verhandlungen in Strafsachen beigesessen.

Die Richterin stellte zunächst den Fall vor und stand auch nach der Verhandlung für Fragen zur Verfügung und erklärte Ihre Vorgehensweise.

Beim ersten Fall handelte es sich um drei Angeklagte, die sich bereits wegen verschiedener Delikte in Untersuchungshaft befanden. Aufgrund der vielen Beteiligten (drei verschiedensprachige Dolmetscher und einem Sachverständigen) und sich widersprechender bzw. fehlender Zeugenaussagen, konnte die Richterin nach 2,5 stündiger Verhandlung kein Urteil fällen. Am Folgetermin wurde einer der Beschuldigten zu 10 Monaten Freiheitsstrafe, einer zu 6 Monaten auf Bewährung verurteilt. Über den dritten Beschuldigten wird an einem weiteren Verhandlungstag noch zu urteilen sein.

Im zweiten Fall wurde einem Angeklagten in der Silvesternacht versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Da der Anklagte zuvor noch nicht negativ aufgefallen war und eine gute Sozialprognose hat, sah die Richterin von einer Verurteilung ab und verhängte lediglich ein Bußgeld.


 

 Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Wird Carsharing den Individualverkehr ersetzen? Welchen Antrieb wird es künftig geben und was wird die Form der Fahrzeuge bestimmen: Aerodynamik oder Ästhetik?

Diesen Fragen gingen die Unterstufen der Automobilkaufleute auf den Grund. Während der viertägigen Klassenfahrt nach Wolfsburg im Mai 2019 hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, in die Welt der Automobile abzutauchen. Die Konzernwelt beeindruckte unter anderem nachhaltig mit einer Werkstour durch die Produktion, mit Meilensteilen der Automobilgeschichte im ZeitHaus und mit einem Workshop zum Thema Autodesign.

Bei einer Führung durch die Autostadt gingen die angehenden Automobilkaufleute der Frage nach, welche Wirkungen es nach sich zieht, wenn sie den eigenen Lebens- und Mobilitätsstil verändern und nachhaltig gestalten und befassten sich mit neuen Antriebstechnologien, wie der Elektromobilität.

Wir, die Klassen Aut-18-1 und Aut 18-2 sowie die begleitenden Lehrkräfte Sabine Schlie, Klaus Bessert und Claudia Körner, hatten eine spannende, lehrreiche und fröhliche Zeit zusammen.


 

Aus der bestehenden Kooperation zwischen der Berufsschule des Kreises Pinneberg in Pinneberg und dem Gästehaus Klaarstrand in Wenningstedt auf Sylt heraus, ergab sich die Möglichkeit, sechs Sitzgelegenheiten für das Außengelände des Gästehauses in Form von Picknickbänken herzustellen. Die Herstellung erfolgte im projektorientierten Unterricht am realen Kundenauftrag und wurde von den Schülerinnen und Schülern der AVO18-1 an den Lernorten Berufsschule Pinneberg sowie Gästehaus Klaarstrand durchgeführt.

Die Bänke im Forum der Berufsschule Pinneberg dienten als Vorlage. Im ersten Arbeitsschritt mussten die Schülerinnen und Schüler die Maße an den Musterobjekten aufnehmen, Skizzen anfertigen und alle notwendigen Informationen festhalten. Im Weiteren wurden die benötigten Materialmengen ermittelt und Fragen der Materialwahl erörtert. Die Bänke sollen dauerhaft im Freien verweilen und dem besonders rauen Klima auf Sylt möglichst lange Stand halten. Wir entschieden uns für einen Kombination aus behandelter Kiefer und Lärche. Alle Verbindungsmittel bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Nun konnten das Material beim ortsansässigen Baustoffhändler bestellt werden.

Der eigentliche Fertigungsprozess fand in den Holzbearbeitungsstätten der Berufsschule in Pinneberg statt. Dieser wurde in Anlehnung an den Taylorismus anhand der Einzelteile der Picknickbank strukturiert. Nach fachkundiger Einweisung an den Holzbearbeitungsmaschinen stellten die Schülerinnen und Schüler die Einzelteile eigenständig in serieller Fertigung her.

In Absprache mit dem Fachbereich Logistik wurden die Einzelteile der Picknickbänke für den Transport von Pinneberg zur Insel Sylt, von Schülern der Fachklasse FLG18-1 fachgerecht verpackt und gesichert.

In der Zeit vom 05.06.2019 – 07.06.2019 fand die Montage der Picknickbänke beim Gästehaus Klaarstrand auf Sylt statt. Aus dem „Berg an Einzelteilen“ entstanden nun die fertigen Bänke. Voller Stolz übergaben die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1 die sechs Picknickbänke an den zufriedenen Auftraggeber.

Wir bedanken uns bei der Schulleitung, Jochen Kracht und seinen Schülern der FLG18-1 und bei den Entscheidungsträgern und Mitarbeitern des Gästehaus Klaarstrand, die uns diesen außergewöhnlichen Unterricht erst ermöglicht und zudem mit freier Kost und Logis belohnt haben.

Vielen Dank!

Volker Stange und Frederik Petschulat sowie die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1


 

Am Dienstag den 4. Juni haben unsere Schüler der Klassen BIK 18_1 und Bik 18-2 (Berufsintegrationsklassen) ein Catering für die Eröffnung der Zweigstelle der Jugendberufsagentur Pinneberg übernommen. Sie produzierten Fingerfood selbst und haben auch den Service vor Ort hervorragend gemeistert. Wir vertraten also unsere Schule im Namen der BARISTEI (Schulcafé). Ein voller Erfolg! Die Begeisterung der bewirteten Gäste war groß.


 

Nachdem uns im vergangenen Frühjahr eine Schülergruppe des Roc Fleuri Lycée Privé Polyvalent aus Ruffec besucht hatte, wurde das Austauschprojekt mit unserem Gegenbesuch im März fortgesetzt. Da es in  Frankreich ein duales Ausbildungssystem, wie in Deutschland nicht gibt,  machen die französischen Partnerschüler  dort eine schulische Ausbildung in regionaler Entwicklung mit  verschiedenen Praxisprojekten, die sich auf Verwaltungstätigkeiten im weiteren Sinne beziehen, z.B. Tätigkeiten in Rathäusern, im Tourismusbereich, in Kindergärten, Altenheimen, etc. Die gemeinsame Arbeitssprache ar Englisch, da das Fach in beiden Ländern während der Ausbildung unterrichtet wird.

Am Montag, den 25. März, kamen wir im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV in unserem Unterkunftsort Poitiers an. Am Dienstagmorgen trafen wir dann zuerst unsere französischen Partner bei einem Rundgang durch die Schule in Ruffec, die sich von unserer stark unterscheidet: sie ist mit ca. 250 Schülern nicht nur viel kleiner, sondern es gibt auch einen kleinen Gemüsegarten (für jüngere Schüler), eigene Hühner, eine große Kantine mit warmen Essen und auf Wunsch Internatsunterbringung. Nach dem Kennenlernen fand ein Workshop mit englischen Bürgern statt, die dauerhaft in dieser landschaftlich schönen Umgebung leben und 1-2mal monatlich in der Schule Gesprächskreise anbieten, damit die französischen Schüler Gelegenheit haben, mit englischen Muttersprachlern ihre Kenntnisse auszuprobieren und zu erweitern. Nach dem gemeinsamen leckeren Mittagessen wurden wir von einer Abgeordneten der Stadt durch das Rathaus von Ruffec geführt und über die Strukturen und Aufgaben der verschiedenen Abteilungen informiert. Zum Abschluss des Tages nahmen unsere Schüler am Geo-Caching im wunderhübschen Örtchen Verteuil statt. Dieses Projekt war von den französischen Schülern im Rahmen ihrer Ausbildung entworfen worden.

Am Mittwoch ging es dann nach La Rochelle mit seinen berühmten alten Türmen am Hafen und der Altstadt mit dem Markt, auf dem Meeresgetier aller Art gehandelt wird. Der Tourismus mit 28 Mio. Besuchern jährlich ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, der drittstärkste Tourismusschwerpunkt Frankreichs nach Paris und dem Mittelmeerraum. Das schöne Wetter machte den Tag perfekt.

Am Donnerstag wurden wir in der Verwaltung der Région Nouvelle Aquitaine in Poitiers begrüßt, die unserer Landesverwaltung ähnelt. Es gibt 22 Regionen in Frankreich, wovon Nouvelle Aquitaine die viertgrößte und flächenmäßig so groß wie Österreich ist. Neben der Präsentation vieler interessanter Fakten wurde auch die Problematik einer Gebietsreform diskutiert. Im Anschluss haben wir auf einem Stadtrundgang u.a. das Justizgebäude und die Kathedrale besichtigt. Der abschließende Höhepunkt war dann am Nachmittag und Abend der Besuch des Futuroscope mit der abendlichen Lichtershow, auch dieses ein Touristenmagnet mit durchschnittlich 1,9 Mio. Besuchern pro Jahr.

Als Fazit kann man sagen, dass es  für unsere Teilnehmer  interessant war, einen Einblick in die Verwaltung eines anderen EU-Staates zu bekommen und diese mit ihren Erfahrungen aus Deutschland zu vergleichen. Außerdem konnte die Kommunikation in Englisch als Brückensprache geübt werden. Es haben sich  zum Teil engere Kontakte zwischen französischen und deutschen Schülern entwickelt.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es insgesamt eine tolle Erfahrung war und ein Austausch unbedingt fortgeführt werden sollte.

Impressionen

 Von Ende Februar bis Mitte März fuhr erneut eine interessierte Schülergruppe  aus den Fachbereichen Industrie, Automobil, Verwaltung und Bank im Rahmen des europäischen  Erasmus+ Programms zu einem 3-wöchigen Workplacement nach Bournemouth in England. Die Kosten werden dabei überwiegend von der EU übernommen.

Nachdem alle die Erlaubnis und Unterstützung ihrer jeweiligen Betriebe erhalten hatten, durchliefen sie ein englischsprachiges Bewerbungsverfahren. Die Unterbringung wurde von unserer englischen  Partnerorganisation  paarweise in ausgewählten Gastfamilien organisiert, die auch die Praktikumsbetriebe auswählte. Alle Vertrags- und Versicherungsformalitäten wurden von unserer deutschen Partneragentur KulturLife übernommen, mit der unsere Schule seit vielen Jahren sehr gut zusammenarbeitet.

Bournemouth empfing die Teilnehmer trotz des winterlichen Monats bei sommerlichen Temperaturen um die 20 Grad, so dass sogar der Strand und die schöne Küstenumgebung genossen werden konnten. Florian aus der Teilnehmergruppe beschreibt seine Erfahrungen so: „Ich habe im Rahmen meines Erasmus+ Praktikums eine großartige Zeit in Bournemouth verbringen dürfen. Das Leben in meiner Gastfamilie war eine gute und interessante Erfahrung, bei der ich mich auch mit einigen britischen Gerichten anfreunden konnte. Die Arbeit in meiner Sprachschule Europa School of English war […] sehr abwechslungsreich, von administrativen Aufgaben bis zu Begleitung von Schülergruppen auf Ausflügen. Ganz besonders hat mich der Kontakt mit Menschen aus diversen Ländern positiv überrascht, zu einigen werde ich den Kontakt auch weiterhin pflegen.“

Solche positiven Rückmeldungen bestärken unsere Entscheidung, dieses Programm auch im nächsten Jahr fortzuführen.

Einen weiteren (englischen !!) Erfahrungsbericht finden Sie unter folgendem Link: Praktikumsbericht  Hanno

Fotos der Teilnehmer an ihren Praktikumsplätzen finden Sie hier: Teilnehmer Bournemouth 2019


 

 

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